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Chronikgedicht
 
Beim Rollwaldfest 1977 oder 1978 wurde die Geschichte der Kreuzkirche
und des Gemeindelebens in Verse gesetzt und von Kindern vorgetragen.

  1.
Noch vor einigen Jahren, wie Ihr wisst
der Rollwälder nach Nieder-Roden zur Messe ist.
Bei jedem Wetter, ob's geregnet, gestürmt oder geschneit,
der Weg war für viele Leut nicht zu weit.
 
2.
Da wurde doch zu unserm Glück,
im Jahre 1968 gewählt ein Pfarrgemeinderat
der für uns Rollwälder doch so manches Gute tat.
 
3.
Zwei Männer hier aus unserer Mitte
schrieben viele Briefe an den Bischof, mit der Bitte
es müsse eine Kirche in den Rollwald her,
der weite Weg nach Nieder-Roden
sei auf die Dauer nicht tragbar mehr.
 
4.
Nach langem Hin und Her war es soweit,
die Genehmigung war vom Bischof und auch
von Pfarrer Heberer erteilt.
 
5.
Besonders unsere Alten haben sich darüber sehr gefreut.
Jeden Sonntag um 09:00 Uhr war Messe hier,
aber sonst auch nichts - das bedauerten Viele sehr.
 
6.
Pfarrer Heberer und auch Kaplan Gebhard konnten für uns
Rollwälder keine Zeit aufbringen,
die Jugend und Kinder wollen gerne Gruppenstunde und in
einer Schola singen.
7.
Die Zeit sei zu knapp, man uns immer wieder sagen tat.
Man schaffe kaum in Nieder-Roden die Arbeit,
auch Frau Schmidt habe überhaupt keine Zeit.
Wir sollen doch endlich mit dem Nörgeln ruhn
und ganz einfach selbst was tun.
 
8.
Im Dezember 1974 kam ein neuer Kaplan
Thrin - ist sein Nam.
Auf diesen bauten wir unser Glück
und glaubten vielleicht hilft der uns ein Stück.
 
9.
Am Anfang hatte er wirklich für uns ein Ohr,
aber dann auch er die Geduld verlor.
Vier Gruppen haben wir mit seiner Hilfe aufgebaut,
dann hat er nicht mehr nach uns geschaut.
 
10.
Mit Kindern von 8-14 Jahr,
das war für den Anfang eine ganz schöne Schar.
Die hätten sich sehr gefreut,
aber ach, auch er hatte keine Zeit.
 
11.
Wir haben geschimpft, genörgelt, geflucht
und haben's auf diesem Weg versucht.
Ich glaube man konnte es plötzlich nicht mehr ertragen
und war bereit zu so manchem "Ja" zusagen.
 
12.
Von unserem Herrn Pfarrer bekamen wir ein Tonband gebracht,
das besonders unseren "Großen" recht viel Freude gemacht.
 
13.
Wir sagten "Vergelt's Gott" dafür,
dass jetzt auch für uns ein Stückchen offen stand die Tür.
 
14.
Frau Schmidt konnten wir dazu bringen,
mit unseren Rollwaldkindern zu singen.
Sie sind alle begeistert von dieser Runde
und kommen gern zur Scholastunde.
 
15.
Kaplan Thrin konnten wir auch überstimmen,
eine Schola muss im Familiengottesdienst singen.
Wie ihr ja auch alle schon wisst,
alle 4 Wochen Familiengottesdienst ist.
 
16.
Wir haben es doch ganz schön weit gebracht,
das Grundstück hier, glauben wir, wird auch bald gemacht
 
17.
Wir haben jetzt keinen Grund mehr zum Meckern und Zanken
und möchten uns bei Pfr Heberer, Kaplan Thrin und Frau Schmidt
ganz herzlich bedanken.
 
18.
Wir hoffen doch Ihr lieben Gäste,
dass Ihr Euch alle erfreut an diesem Feste und das ist für uns alle klar,
wir feiern jetzt in jedem Jahr.